Anti-Aging-Serum – welche Wirkstoffe wirklich etwas bringen
Hyaluron, Peptide, Vitamin C oder doch Retinol? Wir sortieren die Wirkstoffe nach Studienlage und Hauttyp.
Warum ein Serum mehr kann als eine Creme
Seren haben eine leichtere Textur und eine deutlich höhere Wirkstoffkonzentration als Cremes. Sie werden nach der Reinigung auf die feuchte Haut aufgetragen, die Creme kommt danach als Abschluss darüber.
Ein Serum ersetzt also keine Pflege, es ergänzt sie gezielt um einen Wirkstoff.
Die vier Wirkstoffe mit der besten Datenlage
Retinoide sind das am besten untersuchte Anti-Aging-Molekül und wirken auf Fältchen, Textur und Pigment.
Vitamin C in Form von Ascorbinsäure schützt vor freien Radikalen und hellt Pigmentflecken auf – idealerweise morgens, in Konzentrationen zwischen 10 und 20 Prozent.
Peptide unterstützen die Kollagenbildung und sind auch für empfindliche Haut gut verträglich.
Hyaluronsäure polstert kurzfristig auf. Sie glättet das Erscheinungsbild, verändert die Hautstruktur aber nicht dauerhaft.
Welches Serum passt zu welchem Hauttyp?
Trockene Haut profitiert von Hyaluron plus Ceramiden, fettige Haut von Niacinamid und leichten Gel-Texturen, empfindliche Haut von Peptiden und Panthenol.
Mischhaut fährt gut mit einem Vitamin-C-Serum morgens und einem Retinol-Serum an zwei bis drei Abenden pro Woche.
Worauf Du beim Kauf achten solltest
Wichtiger als der Preis sind Konzentration, pH-Wert und Verpackung. Vitamin C oxidiert an Licht und Luft – Airless-Pumpen oder dunkles Glas sind Pflicht.
Verfärbt sich ein Vitamin-C-Serum orange, ist es oxidiert und wirkt nicht mehr zuverlässig.
Häufige Fragen
Morgens oder abends auftragen?
Wie lange bis zum sichtbaren Ergebnis?
Kann ich mehrere Seren schichten?
Noch Fragen zu Hautpflege?
Frag Jenny – sie beantwortet Deine Fragen zu Hautpflege, Haarstyling und Make-up und findet passende Produkte.
