Gestörte Hautbarriere erkennen und in vier Wochen reparieren
Spannen, Rötungen, plötzlich unverträgliche Produkte: So bringst Du eine überpflegte Haut wieder ins Gleichgewicht.
Woran Du eine gestörte Barriere erkennst
Typische Zeichen sind Spannungsgefühl nach dem Waschen, Brennen bei gewohnten Produkten, raue Stellen, Rötungen und gleichzeitig glänzende und schuppige Partien.
Häufigste Ursachen sind zu häufiges Peelen, zu viele aktive Wirkstoffe gleichzeitig, heißes Wasser und aggressive Reinigung.
Die Vier-Wochen-Routine
In den ersten zwei Wochen gilt: nur milde Reinigung, eine barrierestärkende Creme mit Ceramiden und Sonnenschutz. Alle Säuren, Retinoide und Peelings pausieren.
Ab Woche drei führst Du einen einzigen Wirkstoff wieder ein – am besten Niacinamid oder Panthenol. Erst wenn die Haut ruhig bleibt, folgt in Woche fünf das nächste Produkt.
Inhaltsstoffe, die jetzt helfen
Ceramide, Cholesterol und Fettsäuren bilden den Zement zwischen den Hornzellen. Panthenol und Allantoin beruhigen, Squalan und Glycerin binden Feuchtigkeit.
Verzichte vorübergehend auf Duftstoffe, ätherische Öle und hohe Alkoholanteile.
Vorbeugen statt reparieren
Zwei aktive Wirkstoffe pro Routine reichen. Peelings maximal ein- bis zweimal wöchentlich, lauwarm statt heiß reinigen und neue Produkte einzeln einführen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Heilung?
Hilft Weglassen aller Produkte?
Wann zur Hautärztin?
Noch Fragen zu Hautpflege?
Frag Jenny – sie beantwortet Deine Fragen zu Hautpflege, Haarstyling und Make-up und findet passende Produkte.
